Tagebuch der Mitgliederreise nach Gambia vom 18.-29.03.2013

20
Mai
2013

Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Zusammenarbeit mit der Sukuta Upper Basic School reisen 19 Mitglieder des Freundeskreises im März 2013 nach Gambia.

Am 7.April 1988 wurde die Zusammenarbeit des Freundeskreises Sukuta-Moormerland e.V. mit der Sukuta Secondary Technical School (heute Sukuta Upper Basic School) durch Unterzeichnung eines Kooperations- und Partnerschaftsvertrages begründet. 

Dieses Jubiläum wollten wir gemeinsam mit unseren Freunden und Partnern in Sukuta in angemessener Weise feiern. Deshalb führte der Freundeskreis in der Zeit vom 18.-29.März 2013 eine Gruppenreise nach Gambia durch. Unter den 19 Teilnehmern waren allein zwölf, die nie zuvor afrikanischen Boden betreten hatten.

 

 

 

 

Datum

Programm

Zeit / Ort

17.03.2013

Abreise aus Moormerland / Leer nach Schiphol

23:00/23:30 h

18.03.2013

Abflug mit Flug OR 1251 nach Banjul

07:10 h

 

Ankunft in Banjul

13:15 h

 

Transfer zum Hotel Bungalow Beach

14:45 h

 

Begrüßungsrunde im BB-Hotel

15:30 h

 

Erkundung der Umgebung

17:30 h

19.03.2013

Besuch der Sukuta Upper Basic School – Begrüßung durch die Schulleiterin Mrs. Sosseh-Saidy

 

09:30 h

 

Nachmittag zur freien Verfügung

 

20.032013

Fahrt nach Banjul – Besuch des Albert Market

Mittagessen im „African Village“ in Bakau

09:00 h

 

Nachmittag zur freien Verfügung

 

21.03.2013

zur freien Verfügung

 

22.03.2013

Trommelworkshop für Mitglieder der Reisegruppe in der SUBS (ganztägig)

„School Day“ für Meike, Inge und Abby

 

09:00 h

23.03.2013

Festveranstaltung aus Anlass der 25-jährigen Zusammenarbeit des Freundeskreises mit der Sukuta Upper Basic School mit anschließendem Empfang

10:00 h

24.03.2013

River Gambia Trip mit Gästen von der SUBS

(ganztägig)

10:00 h

Denton Bridge

25.03.2013

zur freien Verfügung

 

26.03.2013

Kochworkshop „African Dishes“ für Mitglieder der Reisegruppe (ganztägig)

Fußballturnier der SUBS

08:00 h

SUBS

27.03.2013

zur freien Verfügung

 

28.03.2013

zur freien Verfügung

 

 

Farewell- Party mit „African Buffet“ mit den Freunden von der Sukuta Upper Basic School

19:30 h

BB-Hotel

29.03.2013

Transfer zum Flughafen

10:00 h

 

Flug mit OR 1258 nach Schiphol

14:15 h

 

Ankunft Schiphol

22:00 h

 

Abfahrt nach Moormerland

23:30 h

30.03.2013

Ankunft in Leer / Moormerland

03:00/03:15 h

Im folgenden Reisetagebuch beschreiben Dr.Eberhard (Abby) Erbslöh und Inge Mannes, Meike Rose, Gerda Sattler und Holger Schneider ihre Reiseeindrücke. Die Fotos haben Anolde Boelsen, Dr.Eberhard Erbslöh, Uli Menzel, Monika Fiedler, Meike Rose, Alfred Wübbena, Gerda Sattler und Holger Schneider zur Verfügung gestellt.

Am 17.03.2013 geht es pünktlich um 22.30 Uhr los. Unterwegs werden unsere Mitreisenden in kleinen  Gruppen an mehreren Haltepunkten eingesammelt, bis wir vollzählig, 19 Personen, vereint sind. Ca. 23.30 Uhr starten wir Richtung Amsterdam-Schiphol. 

Auf der Autobahn beginnt es heftig zu schneien, mit dicken, nassen Flocken, die dem Scheinwerferlicht entgegenfliegen. Wir bewundern unseren Busfahrer, Heinz, der das Schneetreiben fast bis Amsterdam aushalten muss. Er sei „Routinier“ und schon „47 Jahre im Einsatz“. Dieses Wetter mache ihm „nichts aus“, teilt er uns in Rhauderfehner Mundart mit!

Am 18.03.2013 erreichen wir gegen 3.30 Uhr den Flughafen, an dem selbst um diese Uhrzeit  schon einige Leute umherlaufen. Die dortige Kaffeestube öffnet erst um 5.30. In der Zwischenzeit betreibt Holger eine ungewöhnliche Art von „Frühsport“. Mit einem kleinen, transportablen Messgerät ermittelt er das Gewicht der verschiedenen Koffer, um mögliche Reserven für die umfangreiche Kollektion an Gastgeschenken für Lehrer und Schüler in Sukuta unterzubringen. Das klappt am Ende, zumal wir beide und einige andere durch das Buchen der Komfortklasse ein Gewichtslimit von 30kg, statt 20kg haben.

Das Flugzeug ist bereits am „Finger“,  und so steht dem pünktlichen Start um 7.10 mit der TUI-Tochter Arkefly nichts im Wege. Die reine Flugzeit wird mit ca. sechseinhalb Stunden angegeben....Wir landen also am 18.3. 2013 um ca. 12.30 Ortszeit. Dazwischen liegt ein ruhiger Flug.

Begrüßt werden wir bereits im Flughafen von einer Delegation „unserer Schule“. An unseren grünen Sukuta-Moormerland-Mützen, von Monika vorab organisiert,  werden wir im Menschengewühl gut erkannt, und auch die Passformalitäten sind offenbar von unseren Freunden vorab geklärt worden, denn nachdem wir die Ankunftshalle betreten haben, kommt ein Zöllner auf uns zu, schaut auf die grüne Mütze und fragt: „Nederland-Sukuta?“, „No, Germany-Sukuta.“ Und hier macht sich jetzt zum ersten Mal bezahlt, dass wir alle eine grüne Mütze haben! „All green caps here, please“ sagt er und weist uns den Weg zu einem freien Einreiseschalter. „Only green caps! Only green caps!“ ruft er, als auch andere Reisende sich die Wartezeit verkürzen und unseren Schalter benutzen wollen.An den Gepäckbändern herrscht ein dichtes Gedränge, weil auch die Gepäckträger nun versuchen, uns ihre Dienste aufzudrängen und der Versuch, die Koffer in Eigenregie zu dem vor dem Flughafen auf uns wartenden Bus zu steuern, wird leicht chaotisch. Einige afrikanische Gepäckträger bestehen nachdrücklich darauf, diesen Job zu übernehmen. Es ist unsere erste Erfahrung mit dem Überangebot an Arbeitskraft für die  nicht so zahlreich anwesenden Touristen.

In der Flughafenhalle warten schon Lehrer, SMC-Mitglieder, Mitarbeiter, Schüler und eine Trommelgruppe auf uns, die uns mit großem Tamtam zu unserem Bus begleiten. Schnell bildet sich eine große Traube von Trommlern. Tänzern und überraschten Gästen aus Moormerland vor unserem Bus, der uns zum BB bringen soll. Während unser Gepäck auf dem Dach des Busses verladen oder im Bus verstaut wird, von ängstlichen Blicken begleitet („ist mein Gepäck auch dabei? - Wo ist mein Koffer? - Hat einer meinen Koffer gesehen? – Der ist schon oben!“ usw) trommeln und tanzen unsere Freunde zu unserer Begrüßung, fordern die eine oder den anderen zum Mittanzen auf und versprühen damit soviel Lebensfreude, die uns sehr beeindruckt und die eine oder andere muss Tränen der Rührung wegwischen!

Meike schreibt über ihre erste Begegnung mit Afrika:

"Auf dem Vorplatz vom Flughafen in Banjul, der Hauptstadt von The Gambia, war wirklich was los – wir wurden von der Schuldelegation der Sukuta Upper Basic School feierlich empfangen. Trommelrhythmen und Gesänge waberten durch die vor Hitze flirrende Luft. Fröhliche tiefschwarze Gesichter, fantasievolle farbenprächtige Gewänder prägten das Bild.

„Ihr könnt hier nicht im Bus sitzen, Ihr müsst raus und tanzen!“

Vollkommen aufgewühlt von dem Gewusel um Koffer und Taschen am Gepäckschalter – und jetzt tanzen…?  Die Sonne im Zenit – tanzen….?

Wir kamen aus der Kälte und waren warm gekleidet…

Ist das Afrika? Steht Gambia für das gesamte Afrika? Ich habe nur Gambia erlebt – und hatte es nach 10 Tagen Aufenthalt vor Ort schwer, mich wieder in mein geordnetes, diszipliniertes Leben in Deutschland einzufinden – zu viele Bilder standen noch vor meinem geistigen Auge, unvergessliche Bilder ….So ist also Afrika: herzlich, spontan, warm, überraschend, und wir vergessen fast, dass wir praktisch keinen Schlaf in dieser Nacht hatten und vom Winter in den Sommer gekommen sind."

Nach kurzer Fahrt mit dem Bus erreichen wir unser Hotel "Bungalow Beach", das Stamm-Hotel von Holger seit mehr als 25 Jahren. Es liegt herrlich direkt am Strand des Atlantik...

Während wir nur die Koffer auf die Zimmer  tragen, tatkräftig unterstützt von Schülern und Mitarbeitern der SUBS, werden in der Bar bereits die Tische gerückt für die große Begrüßungsrunde: mehr als 50 Plätze benötigen wir, denn über 35 Personen zählen zum  Begrüßungskomitee.

Auch hier wird weiter musiziert und getanzt, und wir alle lassen uns davon anstecken, obwohl wir doch furchtbar müde sein müssen. Holger bedankt sich in unser aller Namen für die warmherzige, temperamentvolle Begrüßung, die uns alle sehr berührt habe und lädt zu einem kleinen Umtrunk ein! Haddy erwidert die Grußworte, erste Kontakte werden geknüpft, es wird noch einmal getrommelt und getanzt und dann verabschieden wir unsere Freunde. 

Der nächste Tag, der 19.03.2013, wird für uns alle unvergessen bleiben!!!

Als wir mit unserem Bus vor der Schule in Sukuta (typisch deutsch: überpünktlich!) eintreffen, werden wir gebeten, noch einmal wegzufahren und etwas später wiederzukehren, denn es werde eine besondere Begrüßung für uns vorbereitet. Ja und was dann folgt, ist einfach überwältigend! Die etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler bilden ein Spalier schon auf der Straße vor dem Schulhof beginnend. Links stehen die Schüler und rechts die Schülerinnen und alle in Schuluniformen, die in grün und weiß  einen beeindruckenden Kontrast zur dunklen Hautfarbe bilden. Das alles uns zu Ehren! Dieses zu erleben erfüllt uns alle mit Dankbarkeit, auch Stolz und ein wenig Verlegenheit. Keiner von uns, mit Ausnahme vielleicht von Holger, hat wohl vorher jemals so etwas seiner Person wegen erlebt.

Dann werden wir gebeten, auf Bänken nebeneinander sitzend im Schatten eines Schulgebäudes Platz zu nehmen und einer ersten Begrüßungsrunde zu folgen. Die Schüler sitzen uns gegenüber auf kleinen Bänken und im Schatten von Bäumen, die über das Schulgelände verteilt wachsen. Die Schüler verhalten sich ganz still und diszipliniert. Flaggen werden aufgehängt, auch  eine von der Schule eigens angefertigte Flagge mit dem Wappen von Moormerland.

Die Nationalhymne von Gambia wird vorgetragen, und wir sind ergriffen von der feierlichen Atmosphäre. Erwartungsvolle Stille herrscht danach und es ist klar, auch wir sollen unsere Nationalhymne singen. Inga und Abby sind zum Glück text- und tonsicher – ebenso Holger und mehrere andere unserer Truppe.

Der Vice Principal der Schule, Mr. Badjie, hält eine kleine Ansprache und ein Schulchor singt ein eigens für heute komponiertes Ständchen mit Lobpreisungen  für das Engagement des Freundeskreises Sukuta- Moomerland.

Was Holger und der Freundeskreis im Laufe der Jahre geleistet haben, wird beim anschließenden Rundgang durch das Schulgelände plastisch. Besonders hervorzuheben ist sicher die Schulbibliothek mit zahlreichen englischsprachigen Fachbüchern, aber auch Belletristik.

Zeuge eines gerade stattfindenden Kochkurses in afrikanischer Küche werden wir, und den wunderschönen Schulgarten lernen wir kennen, in dem  engagierte Schülereltern den Anbau und Nutzen heimischer Gemüse- und Kräuterarten unterrichten.

Einen weiteren Höhepunkt bildet dann die Übergabe unserer Gastgeschenke an die Schulleiterin Mrs Sosseh-Saidy,, den Vorsitzenden des SMC Mr. Bojang und das Lehrerkollegium. Vor allem Schul-/Lernmaterial gehört dazu, aber auch neue Fußbälle und Trikots - und Ostfriesentee und Kluntje.

Meike schreibt in ihren Reiseerinnerungen: "Der überwältigende Empfang, den uns die Schüler der Sukuta Upper Basic School bereitet haben, war zutiefst ergreifend.  Seit dem Beginn der Freundschaft vor 25 Jahren ist die Schülerschaft auf 2000 angewachsen. Der Unterricht findet  vormittags und nachmittags statt. Die Schule ist marginal ausgerüstet. Wir müssen nicht unbedingt stolz auf diese Leistung sein, dass durch die stetige Hilfe des Vereines die Existenz dieser Schule möglich ist, eher dankbar, dass uns die Gelegenheit gegeben wurde, zu zeigen, wie sich aktive Nächstenliebe gestalten lässt – Nächstenliebe ist weder an Entfernung noch Hautfarbe gebunden und hat auch nichts mit Religion zu tun, sie ist ein Grundbaustein der Menschheit, sie ist Teil der Menschlichkeit, sie gilt für den Nächsten eben."

Am 20.3. 2013 steht eine Fahrt zum Albert Markt in Banjul auf dem Programm. Gerda erwirbt eine kleine Trommel und wir anderen lassen uns von der Vielfalt der Düfte, Gerüche, Farben und Laute berauschen. Inge wird sogar kurzzeitig als „Babysitter“ engagiert, nachdem sie mit einer Marktfrau ins Gespräch gekommen ist.

Alle schauen wir den Schneidern über die Schulter, die in einer großen, an den Seiten offenen Halle bunte Stoffe auf meist alten Nähmaschinen bearbeiten. Die Arbeitsbedingungen sind gewiss nicht als „fortschrittlich“ zu bezeichnen.

Am 21.03.2013 haben die meisten von uns einen freien Tag, denn nur Monika und Gerda haben ihren Einsatz in der Schule: sie wollen von afrikanischen Rhythmen geprägten Schülern europäische Tänze näherbringen – ein mutiges Unterfangen!

Im Vorfeld haben sich interessierte SchülerInnen in eine Liste eintragen können, und offensichtlich haben viele davon Gebrauch gemacht. Der Raum ist überfüllt, und draußen stehen noch viele, viele Zaungäste, die interessiert das Geschehen verfolgen.

Aber auch die Stimmung überrascht: Schüler und auch anwesende Lehrkräfte folgen mit sichtbarere Freude den Vorgaben, die Monika und vor allem Gerda den Schülern geben – und sie bewegen sich mit zunehmender Freude und Engagement zur ungewohnten Musik. Es ist interessant zu beobachten, wie die Schüler sich auch untereinander verhalten, wenn sie z.B. zu Partnertanz oder –tausch aufgefordert werden.

Nach über 2 (!) Zeitstunden sind sowohl Monika und Gerda als auch ein Teil der Schüler, die von Anfang an dabei ssind, „geschafft“, und so treffen sich am Ende alle teilnehmenden Schüler, Lehrer und „Dozenten“ draußen vor dem Gebäude zu einem Gruppenfoto.

Am Samstag, den 23.3.2013,  findet die offizielle Jubiläumsfeier der Kooperation der Sukuta Upper Basic School mit dem Freundeskreis statt. Beginn soll um 10.00 Uhr sein.

Neben der Flagge Gambias ist diesmal nicht die deutshe Flagge gehisst, sondern die Flagge Moormerlands. Herzlich begrüßt werden wr von der Schulleitung und dem Chairman des SMC.

Die Feierstunde findet im Rohbau der Assembly Hall statt. Dort hat man auf der Bühne unter Partyzelten den „Hightable“ aufgebaut, wo die Ehrengäste, zu denen auch unsere komplette Reisegruppe gehört, Platz nehmen: u.a. die ehemaligen Schulleiter Mrs. Fowlis, Mr. Bah und Mr. Sanneh, der Chairman des School Management Committee, Mr. Bojang, Principal Mrs. Sosseh-Saidy, Mr.Musa Bojang, der Regional Director der Region 2, der stellvertretende Governor der West Coast Region, die frühere Schulleiterin der Sukuta Lower Basic School, Mrs, Sillah, der Sohn des Alkalo von Sukuta in Vertretung seines Vaters und der Alkalo von Brufut, der Imam von Sukuta, ein Vertreter des Ministeriums of Basic and Secondary Education, das zuständige Mitglied der Nationalversammlung, der Protokollchef des State Houses. Leider ist kein Vertreter der deutschen Botschaft anwesend.

Für die geladenen Gäste sowie das Kollegium, die Mitarbeiter und die Schüler der Schule  sind in der „Halle“ selbst auch Partyzelte aufgestellt worden, unter denen alle Platz vor der Sonne finden. Eine große Zahl von Schülern und das Kollegium der Lehrer sind schon versammelt. Alls sind farbenfroh und festlich gekleidet. Zu unserer Überraschung ist auch das staatliche Fernsehen vertreten, um wohl in den Abendnachrichten über diese Veranstaltung zu berichten.

Zu Beginn wetden jeweils ein muslimisches und ein christliches Gebet gesprochen; dieses friedliche Nebeneinander der Religionen beeindruckt uns sehr. Anschließend werden die Nationalhymnen von Gambia und Deutschland gesungen.

Die Festredner loben das enorme Engagement von Holger und des Freundeskreises über die lange Zeit von 25 Jahren, seine Verlässlichkeit ud Beharrlichkeit. Worte des Dankes reichten nicht aus, um die  große Dankbarkeit für diese Hilfe auszudrücken.

Holger hebt in seiner englisch vorgetragenen Rede besonders das gegenseitige Vertrauen der Partner hervor, ohne das eine solche Zusammenarbeit über die große Entfernung hinweg nicht möglich wäre. Im Rahmen seines Grußwortes überreicht Holger dem ehemaligen Principal der SUBS, Mr. Saya W.D. Sanneh, die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft des Freundeskreises. In Vertretung des erkrankten Alkalo überreicht er dessen Sohn das Gemeindewappen Moormerlands als Gastgeschenk.

Untermalt wird die Veranstaltung von Musik einer eigens engagierten afrikanischen Band. Die Theatergruppe der Schüler führt ein kleines Stück auf, in der es um die ironisch- kritische Würdigung  oberflächlicher Konsumhaltung bezüglich „westlicher“ Konsumsymbole geht. Der Schulchor trägt ein Loblied auf die Kooperation vor.

Nach Abschluss dieses Festprogramms werden gegen 14.00 Uhr Ehrengäste, Kollegium zu einem Festessen gebeten....Inga kommt mit Moses Bojang ins Gespräch, der auch zu den Ehrengästen zählt und als ehemaliger Schüler der SSTS die Zusammenarbeit von Anfang an kennt. Er ruft in einem eindrucksvollen Grußwort den Schülern izu, dass sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und lernen, lernen, lernen sollen! Moses lernte seine deutsche Frau in Sukuta kennen, als sie als Austauschstudentin der Uni Oldenburg in Sukuta wohnte. Heute lebt Moses mit seiner Familie in Oldenburg, wo er die Küche einer großen Gesamtschule leitet.

Am Sonntag, den 24. 3. 2013 ist eine Bootstour  gemeinsam mit Kollegen der Schule und Mitgliedern des SMC geplant. Insgesamt finden sich um 10.00 etwa 35 Personen am Schiffsanleger an der Denton Bridge ein, wie von Holger mit dem deutschen Schiffseigner im Februar verabredet. Jedoch der Bootsverleiher hat den Termin „verpeilt“! Dem armen Holger ist das sichtlich unangenehm. Aber dank Pamoudus Organisationsgeschick und der Gelassenheit der Gäste ist es kein Problem:

Eineinhalb Stunden später ist ein neues Schiff mitsamt Besatzung fahrbereit und die Verpflegung auf dem Markt für unterwegs ebenfalls eingekauft – wirklich bewundernswert, was Pamoudu mit seinem Netzwerk zustande bringt!

Dann gleiten wir in ruhiger Fahrt vorbei an den weitläufigen Mangrovenwäldern durch das  Flussdelta des Gambia-Rivers . Einige Reiher sehen wir und Pelikane. Delphine hat die „Kurverwaltung“ nicht vorbeigeschickt, aber andere Fische schnappen nach unvorsichtigen Mücken über der Wasserfläche. Die Fahrt wird begleitet von fröhlichen Gesangseinlagen der Moormerländer- und der Upper Basic School-Laienchöre. Unterwegs bestaunen wir eine wegen Steuerschulden des Besitzers geschlossene, idyllisch gelegene Lodge.

Ein ursprünglich geplanter Badeausstieg vom Boot aus findet zum Bedauern von Inga und anderen Badebegeisterten leider nicht statt. Das ersatzweise gecharterte Boot hat keine dazu erforderliche Leiter an Bord, und so können wir nur das entsprechende Vergnügen einer anderen Bootsbesatzung beobachten.

Das Mittagessen, von der Besatzung auf engstem Raum auf nur einer Kochstelle zubereitet, ist für alle Mitreisenden ein echtes Highlight:  Hühnchen, Fisch. Nudeln, Reis und Salate sind sehr schmackhaft zubereitet.

Am 25.3. 013 sind Abby und Inge um 9.30 Uhr in der Schule verabredet. Sie werden dort von der Schulleiterin  Mrs. Sosseh-Saidy in Empfang genommen. Herr Bojang, ein Lehrer, wird zu unserer Unterstützung zur Verfügung stehen. Im Klassenraum warten über 50 Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse gespannt auf uns.

Zuhause haben Inga und Abby einen Quiz vorbereitet, der Fragen zu Deutschland und Gambia beinhaltet. An der Tafel befestigen sie mit Panzerband zwei große weiße Blätter und zeichnen die Umrisse der Deutschlandkarte ein. Sie wird später für die Auflösung einiger Quizfragen benötigt. Herr Bojang hat auf Ingas und Abbys Bitte hin außerdem einen Globus aus der Bibliothek herbeigeschafft. Nun sollte es eigentlich mit dem Quiz losgehen – jedoch: Kulturschock: Afrika trifft Mitteleuropa! Nur einige, wenige Schüler haben einen Stift zum Beantworten der Fragen dabei. (Die Quizfragen hatten wir zuhause vervielfältigt, aber nicht bedacht, dass Kugelschreiber bzw. Bleistifte nicht zur selbstverständlichen Grundausstattung zählen!). Dabei hatten wir Buntstifte und Farbfilzstifte als spätere Belohung für die Teilnahme am Quiz durchaus dabei! Nun ja, aber kein Problem, denn Herr Bojang holt schnell bei der Rektorin „Leihbleistifte“, die er eigenhändig nach Quiz-Ende für die zweite Gruppe des Vormittags wieder einsammelt. Er hilft uns auch bei der Vorstellung der Quizfragen und bei der Überwachung der vorgegebenen Regeln.

Für die 15 Fragen mit vorgegebenen Antwortalternativen gibt es 15 Minuten Beantwortungszeit. Herr Bojang signalisiert uns darüber hinaus, dass die Fragen durchaus fair gestellt seien. Inga sammelt die rücklaufenden Bögen ein und wertet sie sogleich aus.

Abby fragt dann in die Runde, was denn die jeweilige Lösung sei. Das Wissen ist breit gestreut, aber alle erreichen zumindest ein Drittel richtige Antworten. 6 von etwa 55 Teilnehmern erreichen sogar 10 von 15 möglichen Punkten, darunter allein 5 Mädchen. Dies erfordert eine Stichfrage: welcher Fluss, der durch Deutschland fließt, ist der längste? Rhein, Elbe oder Donau? Und dann bleibt noch als Reserve die Schätzung der Länge in Kilometern. Die Gewinnerin hat auf Donau getippt und eine Länge von 1.500 km vermutet. (es sind tatsächlich 2.860 km!) Dazu muss man wissen, dass Geografie nicht zum Unterrichtsfach in der Schule zählt und es deshalb auch verständlich ist, dass etwa 70%  der Schüler nach der ebenfalls gestellten Frage des höchsten Bergs in Deutschland auf den Kilimandscharo tippen.

Teil 2 der Veranstaltung steht unter dem Motto: Fragen, was man schon immer über Deutschland wissen wollte!

Jetzt sind Inga und Abby gefordert! Z.B.: Wie viele Menschen arbeiten in der Landwirtschaft?

Wie viele „Stämme“ gibt es in Deutschland(angesichts der vielen Ethnien in afrikanischen Ländern eine durchaus verständliche Frage)?  Wie viele Menschen gehören der größten Stammesfamilie an? Nicht alle Dinge können wir beantworten. Viel Spaß entsteht aus der Frage, wie sich das Zählen von eins bis zehn auf Deutsch anhört, denn Inga bittet darauf hin um das Vorzählen in Mandinke und wir beide versuchen , nachzusprechen.

In der zweiten Schülergruppe  erreicht eine Spitzengruppe von 2 Jungen und einem Mädchen sogar 12 von 15 möglichen Punkten im Quiz. Das Mädchen setzt sich dann auch bei der Stichfrage durch und gewinnt den Hauptpreis. Inga erzählt sie später im persönlichen Gespräch, dass sie einmal Lehrerin werden möchte.

Unsere Gewinnerpreise, ein Set Buntstifte für die Hauptgewinner und Farbfilzstifte für alle Quizteilnehmer kommen gut an, und wir beide sind am Ende des Vormittags beeindruckt von der Leistung und der Disziplin der Schüler, aber auch ein wenig geschafft. Alles findet ja in englischer Sprache statt. Es ist ordentlich warm in den Klassenräumen. Die Fenster sind nicht verglast. Während wir den Quiz präsentieren, sind andere mit einem Trommelkurs beschäftigt, der sozusagen als Hintergrundmusik alles untermalt hat.

Die Teilnehmer des Trommel-Workshops kehren am Nachmittag mit "geschwollenen" Finfern ins Hotel zurück, zufrieden auch ein wenig stolz über das Gelernte und Erreichte.

Am Dienstag, den 26.3.2013,  ist für viele ein weiterer Höhepunkt geplant: die Teilnahme an einem von der Schule organisierten Kochkurs in afrikanischer Küche!

Für je zwei Teilnehmer ist eine Lehrerin abgestellt. Inga und Abby werden bewusst getrennt eingeteilt, um so zwei Gerichte kennen zu lernen. Vorher nimmt jede Lehrerin je einen  Teilnehmer mit zum Markt, um die Zutaten einzukaufen. Inga und Abby sind beim Einkauf mit dabei. Fatu, Abbys Lehrerin, geht die Sache zielstrebig an. Auf dem Markt angekommen, kauft sie zunächst Erdnüsse (geschält, aber noch nicht gemahlen). An einem weiteren Stand lässt sie die Erdnüsse mahlen. Der Händler verkauft zwar auch ungemahlene Nüsse, akzeptiert aber auch den „Mahlauftrag“. Die Blätter von Süßkartoffeln lässt Fatu zunächst klein häckseln, während wir parallel andere Dinge einkaufen. So gehört geräucherter Fisch zum Rezept, der aber beim ersten Stand zu teuer erscheint. Dazu muss man bedenken, dass der Markt mit sicher hunderten Ständen  riesig ist und man bei der Enge nur schwer den Überblick bekommt – kein Vergleich zu Eppendorf oder Klein Flottbek!

Rindfleisch soll ebenfalls gekauft werden. Zum Glück (aus Abbys Sicht) wird das Fleisch bei einem Stand erworben, der aus festem Holz gezimmert  und bis auf den kleinen Verkaufstresen geschlossen ist. Staub und anderes bleiben also draußen.

Das Essen wird dann später auf dem Hof vor der Schulküche unter einem Zeltdach zubereitet, und zwar in der traditionellen Weise mit einem offenen Holzfeuer.

Anfangs werden die Hände mit Seife gewaschen. Dann werden vom Rindfleisch größere Fettstücke und Sehnen abgetrennt. Das Schweizermesser meines Mitkochs Uli hilft und wird nach diesem Akt gleich im Wasser gereinigt. Das vorbereitete Fleisch wird vor der Hereingabe in den großen Kochtopf  gewässert und somit vor dem eigentlichen Kochgang noch einmal gereinigt. Das Kochfeuer  wird mit Holzkohle betrieben. Angezündet wird mit Streichhölzern. Die Grillkohle wird dabei mit etwas trockenem Holz und ein paar kleinen Plastikfetzen von der Einkaufstüte zum Glühen gebracht.

Fatu ist sich der „Umweltsünde“ durchaus bewusst, entschuldigt dies aber damit, dass eben gerade kein anderer „Grillanzünder“ verfügbar sei. Während nun das Fleisch gekocht wird, kommt es zur Zubereitung der Erdnüsse. Sie werden in einem Mörser noch feiner gestampft  und zum Rindfleisch hinzugegeben. Der Mörser kommt dann ein weiteres Mal zum Einsatz : es werden klein geschnittene Tomaten, Chilischoten, Frühlingszwiebeln und die Blätter der Süßkartoffeln im Mörser zu einer Art „Brei“(der dann später als eine Art Soße zum Essen serviert wird) gestampft. Parallel wird der Räucherfisch gewässert, um den Räucherduft zu mildern und ihn auch zu reinigen. Ein paar noch verbliebene Innereien werden herausgenommen, nicht aber Gräten und Schwänze, die Fische werden dann so behandelt in den Topf zum Fleisch dazu gegeben! Der “Eintopf“ wird dann noch um etwas Speiseöl und Salz als Gewürz angereichert. Für alle Kochteams hat eine Mitarbeiterin der Lehrerinnen gleichzeitig einen Riesentopf mit Reis gekocht.

 Die ganze Prozedur hat sich über den Vormittag erstreckt und mittlerweile ist es ca. 14.00. Abby hat leichtfertigerweise kein Trinkwasser mitgebracht und ist durch die Hitze unter dem Zeltdach und die lange „Fastenzeit“ recht geschafft. Eine Praktikantin wird losgeschickt und organisiert auf Ingas Initiative hin gekühltes Wasser in kleinen Plastikbeuteln, die man mit (gesunden) Zähnen aufbeißen kann – eine Erleichterung für uns alle.

In einem Klassenraum werden dann die in den Gruppen zubereiteten Speisen für alle serviert. Jeder kann auch die Speisen der anderen probieren und das Lehrerkollegium kommt zum Essen dazu.

Ingas Fischgericht und Abbys Fleisch/Fischeintopf sind geschmacklich nicht  spektakulär...

Sehr gut schmecken Abby von anderen zubereitete Schmorgurken, Möhren und Süßkartoffeln. Übrigens, auf die Frage an Fatu, ob sie denn zu Hause auch so aufwendig koche, meint sie ehrlicherweise, dass dies nur am Wochenende möglich sei.

Am Donnerstag, den 28.03.2013. ist von uns eine Farewell-Party mit Vertretern der Sukuta Upper Basic School im Hotel-Restaurant geplant. Alle ziehen sich festlich an, und auch unsere Gäste erscheinen in farbenprächtigen Kleidern.

In seinen Abschiedsworten dankt Holger noch einmal allen Freunden für den überwältigenden Empfang und die vielen gemeinsamen Aktivitäten; das habe mit dazu beigetragen, dass viele Erstreisende vom „Gambiavirus“ befallen seinen und sicher wieder nach Gambia reisen würden. Abbi spricht dann im Namen der Gruppe ein von persönlichen Höhepunkten geprägtes Dankeswort, mit dem er genau den „Nerv“ der Teilnehmer trifft.

Abdoulay und Haddy bringen noch einmal ihre große Dankbarkeit zum Ausdruck; wenn sie ein anderes Wort für „Thank you“ kennen würden, würden sie es gerne benutzen, denn dieses einfache Wort reiche bei weitem nicht aus um ihre Dankbarkeit auszudrücken. Als Gastgeschenk darf jeder von uns eine von Schülern hergestellte Batik mit nach Hause nehmen

Wir sind uns sicher! Im nächsten Jahr wollen wir wieder mit dabei sein, und wir hoffen mit der Rektorin, dass die Aula demnächst fertig gestellt werden kann. Aber dazu bedarf es noch einiger Anstrengung und weiterer Spenden!

Am 29.03.2013 hilft Pamodou tatkräftig mit, den Bus mit Koffern zu beladen und kurz nach 10 Uhr verlassen wir dann endlich das BB. in dem wir uns alle sehr wohl gefühlt haben.

Am Flughafen stürzen sich dann schon die Kofferträger wie die Heuschrecken auf unsere Koffer, die noch gar nicht ausgeladen sind. Aber die wollen ja auch Geld verdienen; wer will es ihnen verdenken!

Yusupha, Haddy und Abdoulay sind in der Zwischenzeit auch schon gekommen um uns zum Einchecken zu begleiten. Die Schalter waren gerade geöffnet worden, und wir dürfen als erste Reisegruppe einchecken.

Es dauert eine Weile, bis alle ihre Formulare ausgefüllt haben, und dann geht es in Begleitung von Yusupha, Haddy und Abdoulay ins Flughafenrestaurant mit Blick auf die Landebahn. Gegen 12 Uhr verabschieden wir uns von unseren Freunden aus Sukuta. Unsere Maschine landet überpünktlich um 12:38 Uhr , und wir dürfen davon ausgehen, dass auch unser Abflug sich nicht verzögert. 

Um 14:20 Uhr heben wir pünktlich ab und werden wohl um 21:30 Uhr auf Schiphol landen.

Der Flug verläuft ruhig und angenehm. Wir landen sehr pünktlich in Amsterdam, und ca. 80 Minuten nach unserer Landung, etwas schleppender Gepäckausgabe erreichen wir die Ankunftshalle.  Der Bus wartet schon seit einiger Zeit auf uns. Draußen ist es kalt, etwa 2°C, aber wir spüren die Kälte nicht so, da  wir die Sonne und Wärme Gambias noch in uns spüren.

Zügig verstauen wir unser Gepäck im Bus und gegen 23 Uhr machen wir uns auf die Heimfahrt nach Moormerland. Auf dem Weg nach Hause werden sicher viele von uns mit vielen schönen Gedanken und Träumen an Gambia denken. Vielleicht auch mit dem Wunsch, schon im nächsten Jahr wieder nach Gambia zu reisen. 

Good bye,  Gambia! Hope to see you next year ....

 

Gerda hat ihre Reiseeindrücke u.a. so beschrieben:

„Die Entscheidung, mit der Gruppe von Holger nach Gambia zu reisen gehört mit zu den besten in unserem Leben!

Es war unsere erste Afrikareise – obwohl ich ... mich seit über 20 Jahren mit afrikanischer Chormusik, Tanzen und Trommeln immer wieder mal beschäftigt habe – und wir wünschen uns, dass es nicht die letzte war.

Dieser „fremden“ Kultur in einem geschützten Rahmen zu begegnen,  gab uns  im Vorfeld ein wichtiges Gefühl von Sicherheit.

Von den vielfältigen Eindrücken waren die Begegnungen in der SUBS, d.h. mit den Schülern u. Lehrern sowie mit den gegenwärtigen Rahmenbedingungen der Schule am meisten berührend; und das nachhaltig! Die Offenheit,  Freundlichkeit,  Hilfsbereitschaft bzw.  das soziale Denken u.  Handeln,   der Wissensdurst und die Gastfreundlichkeit wurde uns unvermittelt entgegen gebracht.

Beeindruckend ist, dass  Schüler u. Lehrer  mit ihrer Unterschiedlichkeit bzgl. Herkunft u. Religion usw. offensichtlich friedlich miteinander leben, lernen und arbeiten können.

Beeindruckt sowie nachdenklich gemacht hat mich die Tatsache,  dass Wissensdurst und Motivation nicht von großen medialen Angeboten abhängig ist.

Die Dankbarkeit gegenüber dem Freundeskreis bzw. den Spendern – auch für die kleinen notwendigen Dinge und die immer wieder gezeigte Freude darüber war sehr berührend.

Darüber hinaus waren auch die vielfältigen Begegnungen mit den anderen Einheimischen ganz besondere Erlebnisse. Die Freundlichkeit und Offenheit haben unser Herz geöffnet; dies scheint uns nicht vordergründig von Eigennutz geprägt zu sein,  trotz Armut u. vielfältiger Not, wie auch erkennbare Existenzsorgen – die Menschen sind so, und das tat gut! Sie zeigen Interesse an uns Fremden und daran, dass es uns gut geht und wir uns wohl fühlen.“

 

Meike schreibt u.a.

"Die Menschen in Gambia tragen ihr Los mit unerschütterlicher Geduld und haben dabei ihre Fröhlichkeit und Freundlichkeit, ihren Charme sowie ihre Gastfreundschaft nicht verloren. 

Wer lernt von wem?

Wissen ist Macht.

Wissen kann man nur durch Lernen erwerben.

Wer nichts weiß,

wer Wissen nicht lernt,

wer nicht lernt, sich Wissen anzueignen,

wird immer benachteiligt sein.

 

Ein Spielball derer, die die Unwissenheit der betreffenden für ihre Zwecke ausnutzen.

 

Unbildung der Bevölkerung ist ein kalkuliertes Mittel skrupelloser Machthaber.

 

Wir wissen, warum wir die Kinder in Gambia unterstützen.

Und wir werden es weiterhin tun."

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Profil

Freundeskreis Sukuta-Moormerland e.V.

Autor

Holger Schneider