Entkolonisierung und Freiheitskampf

Vortrag und Gespräch mit Moustapha Diallo über Aimé Césaire und Frantz Fanon. Veranstaltung in der Reihe "Aus dem Schatten des Kolonialismus treten!"

Aimé Césaire (1913 – 2008) und Frantz Fanon (1925 – 1961) wurden auf Martinique geboren. Césaire arbeitete als Lehrer, Schriftsteller und war einer der wichtigsten Politiker aus Martinique. Er prangerte die Zerstörung von Menschen und Kulturen durch den Kolonialismus an. Gemeinsam mit Léopold Sedar Senghor begründete er die literarisch-philosophische Strömung der Négritude

Fanon war Psychiater und Schriftsteller. Er setzte sich damit auseinander, welchen Einfluss Unterdrückung und Rassismus auf die Betroffenen haben und wie sie sich dagegen wehren können. Fanon gilt als Vordenker der Entkolonisierung, solidarisierte sich mit dem Unabhängigkeitskampf in Algerien und arbeitete für die Algerische Befreiungsfront.

Der Literaturwissenschaftler Dr. M. Moustapha Diallo stellt Ideen von Césaire und Fanon vor, die für die Entkolonisierung afrikanischer Länder und die Selbstbehauptung der Menschen von Bedeutung waren und es noch heute sind. Markus von Hagen liest Textstellen aus den Werken von Césaire und Fanon.

 

 

Donnerstag, 30. Januar 2020, 19:30 Uhr

Volkshochschule, Forum 1, Aegidiimarkt 3

Eintritt frei

Link http://eineweltforum-muenster.de/veranstaltungen
Veranstalter Eine-Welt-Forum Münster e.V., VHS Münster, Afrikanische Perspektiven u.a.

Profil

Bibliothek Sukuta Moormerland

Datum

30.01.20, 19:30–21:00 Uhr

Veranstaltungsort

Volkshochschule Münster, Forum 1
Aegidiimarkt
48143 Münster
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