AUSVERKAUFT -„Pisten“ – Spuren in Namibia

Das Interesse an der Veranstaltung „Pisten“ – Spuren in Namibia - Lesung und Gespräch mit Penda Diouf

am kommenden Dienstag, dem 8. Februar 2022, um 19 Uhr in der Studiobühne der Universität ist erfreulich groß. Sie ist ausgebucht. 

Wir werden zusätzlich eine online-Übertragung machen. Der Zoom-Link ist

https://wwu.zoom.us/j/69101763360

Meeting-ID: 691 0176 3360

 

 

Über die Veranstaltung:

Die Autorin Penda Diouf brach mit 20 Jahren allein von Paris nach Namibia auf, um das ferne Land zu erkunden.Ihre Erlebnisse und Eindrücke verarbeitet sie in dem Stück „Pisten“. Auf der Suche nach Erinnerungen und nach der eigenen Identität entdeckt sie die beeindruckende Weite der Namib-Wüste, die Fülle des Lichts und das Rot der Sanddünen. Und sie erfährt, dass hier unter deutscher Kolonialherrschaft das Massaker an den Hereros und den Namas stattfand, das als erster Genozid des 20. Jahrhunderts gilt. „Pisten“ ist zugleich ein sehr persönliches, poetisches und politisches Stück, in dem diskriminierende Erfahrungen der Autorin als Heranwachsende in Frankreich mit der Gewaltgeschichte Namibias während der Kolonisierung Südwestafrikas verknüpft werden.

 

Penda Diouf liest Passagen aus „Pisten“ auf Französisch, Gifty Wiafe auf Deutsch. Dr. M. Moustapha Diallo moderiert die Veranstaltung.

Penda Diouf ist Theaterautorin und Schauspielerin. In ihren Stücken beschäftigt sie sich mit Fragen von Identität, Unterdrückung und Kolonialisierung. Penda Diouf ist Mitbegründerin des Formats »Jeunes textes en liberté«, das jungen Autor*innen in Frankreich mit Veranstaltungen und Schreibworkshops eine Plattform bietet.

Gifty Wiafe ist Schauspielerin und absolviert zurzeit den Studiengang Sustainable Manangement. Mit ihrer Soloperformance "Das liegt im Blut" trat sie auch in Ghana und Namibia auf. Ihr aktuelles Stück bei Cactus Junges Theater, das sie gemeinsam mit Emmanuel Edoror aufführt, ist "BE-LONGING"

Moustapha Diallo ist Literaturwissenschaftler und Publizist. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Interkulturalität, afrikanisch-deutsche Beziehungen und Afrika in der deutschen Literatur. 

Eintritt: 8€/ erm. 4€ 

Karten können direkt über die Homepage afrikanische-perspektiven.de gekauft (paypal) oder per Mail vorbestellt werden: tickets@afrikanische-perspektiven.de

Für die Veranstaltung gibt es ein Kontingent an Freikarten für Interessierte, die sonst nicht an teilnehmen könnten. Diese Freikarten müssen per Mail vorbestellt werden: tickets@afrikanische-perspektiven.de

 

Die aktuellen Corona-Schutzregeln (2G+) sind einzuhalten. Während der Veranstaltung muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Die Lesung ist Teil der Reihe „Dekolonisierung des Denkens“, die vom Verein „Afrikanische Perspektiven e.V.“ in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Münster, dem LWL-Medienzentrum für Westfalen, dem BiPoC-Referat des AStA und den Postcolonial, Transnational and Transcultural Studies des Englischen Seminars der Universität Münster, dem Franz-Hitze-Haus und dem Eine-Welt-Forum Münster e.V. organisiert wird.

Die Durchführung der Veranstaltungsreihe ist möglich durch die freundliche Förderung der Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW, des Kulturamtes der Stadt Münster, des Peter Hammer Vereins für Literatur und Dialog ev. und des Integrationsrates der Stadt Münster.

Link https://afrikanische-perspektiven.de/#veranstaltungen

Profil

Bibliothek Sukuta Moormerland

Datum

08.02.22, 19:00–21:45 Uhr

Veranstaltungsort

Studiobühne der Universität
Domplatz 23
48149 Münster
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