Zum Tode von Chinua Achebe

23
März
2013

Am Donnerstag, 22. März, starb Chinua Achebe, der bedeutende nigerianische Autor. Sein Roman „Things Fall Apart“ gehört auch in Gambia

zur Pflichtlektüre an den Upper Basic Schools*. Dominic Johnson fasst in seinem Nachruf zusammen, wie „revolutionär dieses Werk bei seinem Erscheinen 1958 war: Die erste Schilderung der kolonialen Eroberung nicht als Einzug von Zivilisation, wie die Weißen es sahen, sondern als Zivilisationsverfall, als Auflösung des Bestehenden. Afrika, das beschrieb Achebe in einer damals unerhörten Selbstverständlichkeit, existierte auch vor der Ankunft der Weißen, so wie jede Gesellschaft.“ (Dominic Johnson, http://www.taz.de/Zum-Tod-des-Schriftstellers-Achebe/!113333/)

Chinua Achebe erhielt im Jahr 2002 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zurzeit sind  trotzdem bedauerlicherweise nur wenige Bücher von ihm in deutscher Übersetzung im Handel, s. http://www.litprom.de/service/katalog-quellen.html.

Im letzten Jahr erschien eine neue Übersetzung des Romans „Things Fall Apart“ von Uda Strätling unter dem Titel „Alles zerfällt“ im S. Fischer Verlag.

Von Peter Ripken erschien ein nachruf auf der Homepage der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika:  http://www.litprom.de/aktuelles/news.html.

Foto: ap (http://www.taz.de/Zum-Tod-des-Schriftstellers-Achebe/!113333/)

 

* Häufig wird im Unterricht eine vereinfachte Version des Romans eingesetzt, die in der Reihe Macmillan Readers erscheint.

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Bibliothek Sukuta Moormerland

Autor

Anna Stelthove